Pforzheim Leopoldplatz 2003 – Historisches Zentrum

Karduck – Historischer Flurname in Brötzingen

Der Flurname Karduck (vordere, hintere, äußere) in der Gemarkung Brötzingen – ehemal. Ackerfeld, teils mit Wildwuchs.

Beschreibung

Karduck ist ein Flurname der Gemarkung Brötzingen in den Varianten vordere, hintere und äußere Karduck. In den Quellen erscheinen „Carduc-Güter“ (1702, 1740). Die vordere und hintere Karduck werden von Ehmann als ehemaliges Ackerfeld gedeutet; die hintere zusätzlich als ehemal. Ackerfeld mit Wildwuchs.

Historische Informationen

Belegt 1702 (Carduc-Güter), 1740, 1898. Quelle: Ehmann (1980), Gemarkungsplan Brötzingen.

Deutungszugänge

„Karduck“ (Carduc) kennzeichnet ehemalige Ackerflächen – die vordere Karduck als ehemal. Ackerfeld, die hintere als ehemal. Ackerfeld mit Wildwuchs (also später verbuscht oder brachgefallen). Die Bezeichnung verweist auf die frühere landwirtschaftliche Nutzung und die räumliche Gliederung (vorn/hinten/außen) in der Brötzinger Gemarkung.

Quellenverzeichnis

  • 1.Karl Ehmann: Die Geschichte des Dorfes BRÖTZINGEN. Stadt Pforzheim (Hrsg.), Herstellung: Stark-Druck, Pforzheim 1980. 191 Seiten, Halbleinen, 245 × 172 mm.

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