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Maihälden – Historischer Flurname in Brötzingen

Der Flurname Maihälden (Mey(en)helden) in der Gemarkung Brötzingen – Halden mit Weinbergen.

Beschreibung

Maihälden ist ein Flurname der Gemarkung Brötzingen. In den Quellen erscheinen „Mey(en)helden“ (1478), „Maihälden“ (1527, 1565, 1580, 1702, 1898). Ehmann deutet den Namen als Halden mit Weinbergen – also hangförmige Lagen, die mit Weinbergen bestockt waren.

Historische Informationen

Belegt 1478, 1527, 1565, 1580, 1702, 1898. Quelle: Ehmann (1980), Gemarkungsplan Brötzingen.

Deutungszugänge

Eine Halde ist ein geneigtes Gelände, also ein Abhang. „Mai“ bezieht sich auf das mittelhochdeutsche „meie“, das wiederum aus dem lateinischen „maius“ kommt und den Zyklus der Natur mit Jahreszeiten meint. Da „Halde“ oft im Zusammenhang mit dem Weinbau erwähnt wird, ist es wahrscheinlich, dass Maihälden nach dem früheren Weinbaugebiet benannt wurde. Der Name lebt heute im Stadtteilnamen Maihälden fort.

Quellenverzeichnis

  • 1.Karl Ehmann: Die Geschichte des Dorfes BRÖTZINGEN. Stadt Pforzheim (Hrsg.), Herstellung: Stark-Druck, Pforzheim 1980. 191 Seiten, Halbleinen, 245 × 172 mm.

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