Pforzheim Leopoldplatz 2003 – Historisches Zentrum

Hachel – Historischer Flurname in Brötzingen (Oberer, Unterer, Hinterer Hachel)

Der Flurname Hachel (oberer, unterer, hinterer Hachel) in der Gemarkung Brötzingen – mittelhochdeutsch hagel = eingehagtes Land?

Beschreibung

Hachel ist ein Flurname der Gemarkung Brötzingen in den Varianten Oberer Hachel, Unterer Hachel und Hinterer Hachel (auch „hinden am hachen“). Der Name wird mit mittelhochdeutsch „hagel“ in Verbindung gebracht – möglicherweise eingehagtes, d. h. eingezäuntes oder umhegtes Land.

Historische Informationen

Oberer Hachel: 1533, 1580 (hachel); Unterer Hachel: 1898; Hinterer Hachel: 1534, 1565 (hinden am hachen), 1898. Quelle: Ehmann (1980), Gemarkungsplan Brötzingen 1898.

Deutungszugänge

„Hachel“ könnte auf „hagel“ (Hag, Gehege) zurückgehen – also eingehagtes, umzäuntes oder umhegtes Land. Die Unterteilung in oberen, unteren und hinteren Hachel kennzeichnet verschiedene Lagen dieser Flur. Die Deutung bleibt laut Ehmann unsicher („mittelhochdeutsch hagel = eingehagtes Land ?“).

Quellenverzeichnis

  • 1.Karl Ehmann: Die Geschichte des Dorfes BRÖTZINGEN. Stadt Pforzheim (Hrsg.), Herstellung: Stark-Druck, Pforzheim 1980. 191 Seiten, Halbleinen, 245 × 172 mm.
  • 2.Gemarkungsplan Brötzingen Stand 1898. Landesarchiv Baden-Württemberg.

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