Teufelswiesen – Historischer Flurname in Brötzingen
Der Flurname Teufelswiesen (Tuiffelswisen 1527, 1544, Tufelswisen 1535, Teufelswiesen 1580) in der Gemarkung Brötzingen – Deutung P.N.?
Inhaltsverzeichnis
Beschreibung
Teufelswiesen (älter Tuiffelswisen 1527, 1544, Tufelswisen 1535, Teufelswiesen 1580) ist ein Flurname der Gemarkung Brötzingen. Die Deutung wird mit P.N.? (Personenname?) angegeben – der Name könnte also von einer Person „Teufel“ oder ähnlich stammen, statt ausschließlich vom mythologischen Teufel. Wie bei Lachengraben (Unholdenwieß) sind aber auch volkskundliche Deutungen (dämonische Orte) denkbar.
Historische Informationen
Belegt: Tuiffelswisen 1527, 1544; Tufelswisen 1535; Teufelswiesen 1580. Quelle: Ehmann (1980).
Deutungszugänge
Entweder Herkunft von einem Personen- oder Hofnamen (P.N.?) oder volkstümliche Bezeichnung für abgelegene, unheimlich geltende Wiesen. Beides ist in der Flurnamenkunde verbreitet.
Quellenverzeichnis
- 1.Karl Ehmann: Die Geschichte des Dorfes BRÖTZINGEN. Stadt Pforzheim (Hrsg.), Herstellung: Stark-Druck, Pforzheim 1980.